Seit mittlerweile zweieinhalb Jahrzehnten darf ich nun im Heidelberger HardChor dabei sein. Was den HardChor damals wie heute für mich ausmacht ist, dass er sich traut einfach alles zu singen.
Kompliziert, einfach, Pop, Rock, atonal – einfach alles. Begonnen hat das als vermutlich arrogantester Männerchor Süddeutschlands, dessen Ruf schon immer größer war als sein Repertoire. Und draus geworden ist für mich eine wunderbare und immer wieder wundersame Freundestruppe, die sich auf die Bretter stellt um Spaß zu haben. Die mit ihrem eigenen Männerblick, die Dinge der Welt – und vor allem sich selbst – nicht ganz so ernst nimmt. Ich freu mich auf mehr ….
Rock- und Popnummern in einer Halbkaustikbesetzung zu spielen, das war und ist die Idee von Kaselowsky. Mit Dett und Jürgen spiele ich in der Band, weil wir unsere Lieblingslieder als Grundlage unseres Repertoires gewählt haben. Dabei kamen die sprichwörtlichen „Five Decades of Finest Music“ heraus. Die Arrangements sind eigen aber cool, Jürgens Stimme ist faszinierend und Detts Gitarrenspiel ist rockig, groovig und lässig…. Was will ich mehr? Da freu ich mich doch, an den Tasten sitzen zu dürfen.
Ich freue mich sehr, dass ich mich zu Pits „Friends“ zählen darf. Pit hat in dieser Band alte und neue Wegbegleiter um sich geschart. Allesamt erfahrene und aktive Musiker. Zusammen zelebrieren wir eine bunte Mischung unserer Lieblingstitel aus Soul, Jazz, Funk, Rock und Blues. Doch es sind eher nicht die gängigen Nummern, die man überall hört. Es sind eher die tollen Songs, die guten B-Seiten und Raritäten. Eine energetische Kombination mit Druck, Groove und super Gesang – immer wieder gekrönt von Pits unverwechselbarem Gitarrenspiel.
Vier schräge Vögel, die auch noch schön singen und erfolgreich diverse Instrumente bedienen: Das sind die Bubis, die mit ihrer Mischung aus Slapstick, Comedy, sängerischer Finesse und instrumentaler Spielfreude das Publikum besingen, begeistern und zum Tanzen bringen.
Es fängt meistens mit harmlosem a-cappella Gesang als Teil eines Walk Acts an. Später geht es dann auf die Bühne und an die Instrumente: da gibt es dann kein Halten mehr! Und wenn die Leute dann tanzen, dann wissen wir, dass es ihnen soviel Spaß macht wie uns …
Bei FabFive finden sich 6 vokalverliebte Sängerinnen und Sänger, die Jazz, Pop, Klassik und Modernes singen – je enger desto lieber…. die Arrangements jedenfalls!
FabFive lehrt mich, die feinen Nuancen lange auszuloten, damit es am Ende wirklich magisch und besonders werden kann. Ich steuere hier die Basstöne und manchmal auch die Vokalpercussion bei. Wenn ich an FabFive denke, dann denke ich oft an den Ausspruch von Joe Jackson: “…and yet, like a carpenter I have learnt how to make the different elements work. To cut them and join them and make something out of them. But sometimes, at the end of the day, I feel like: it was all a dream, I don’t know how I did it.”
Vielen Dank liebe Andrea, liebe Birk, liebe Ulrike, lieber Friedemann und lieber Karl-Heinz.
Bei den Musiktieren bringe ich mit Bernhard Bentgens, Peter Antony und Balsamico eine musikalisch-witzige Show mit Bentgens-Liedern auf die Bühne. Rhythmisch unterstützt werden wir vom Schlagzeuger Tom Beisel.
Im Zentrum des Programms stehen die Lieder von Bernhard Bentgens: poetisch-humoristische, kammermusikalische Preziosen, die in der Besetzung mit Keyboards, E-Gitarre, Schlagzeug und vier HardChor-gestählten Stimmen eine mal jazzige, mal rockige Anmutung erhalten. IHM zu Ehren!