Wie aus mir wurde, was aus mir wurde
Zeitgleich mit einem Klavier bekomme ich meinen ersten Kassettenrekorder. Die Welt der Musik breitet sich vor mir aus. Am Klavier bringe ich mir selber Elton John, Supertramp, America, Hair etc. bei. Wenn ich nicht spiele, höre ich Kassetten mit Musik aller Art. Bald bekomme ich einen Plattenspieler und entdecke neben den Genannten auch Klassik, Jazz, Fusion und rockigeren Rock.
Erster klassischer Klavierunterricht. Daneben weiter Erfahrungen mit Folk und Rockmusik durch Schülerbands, Kein Stress Band und Sam Miller Blues Band. Erste vorsichtige Berührungen mit Vokaljazz und Fender Rhodes. Daneben Kirchenchor und Vokalschola für Gregorianischen Gesang
Solo-, Duo- und Trioauftritte mit anderen Pianisten, Bandkonzerte in Rockbands und Cocktailjazz auf Empfängen und bei Essen. DJ auf Tanzpartys von Freunden.
Zweiter Klavierunterricht bei Miroslav Gacek– diesmal Jazz und Klassik. Intensive Auseinandersetzung mit allen Formen von Musik. Viele live Gigs irgendwo zwischen der Mondscheinsonate und Crystal Silence. Erste Livekonzerte von Sting, Prince und Joe Jackson gesehen. Fort an gehe ich zu allen Konzerten dieser 3, die ich erreichen kann.
Klavierunterricht bei Christian Brockmeier. Polyrhythmik, Ostinatofiguren, Jazz-Voicings, erstes Improvisieren. Endgültige Abhängigkeit zum Jazz. Chormitglied im Eine-Welt-Chor in Duisburg.
Umzug nach Heidelberg. 1994 Mitglied im Heidelberg HardChor – auf Betreiben des wunderbaren Balsamico, mit dem ich und durch den ich zunächst im kleinen Kreis in Heidelberg musikalisch Fuß fasse. All die Jahre auch immer DJ für Tanzpartys.
Ein ganzes Jahr in London. Dort höre ich Howard Jones, Nigel Kennedy, Bobby McFerrin, John Scofield, Michael Brecker, die Londoner Philharmoniker und viele andere live! Nigel Kennedy und Bobby McFerrin kommen auf die Liste derer, die man immer sehen muss. Im Herbst 1997 spiele ich in der Bentgens-Produktion Der Bär Groovt. Erste Arrangements für den HardChor.
Im Umfeld des Dolmetschens lerne ich Konferenztechnik, d.h. ich beginne mich für Mixing etc. zu interessieren.
19 Jahre nach unserem Abitur gründen sich die Paal Survivors als Projekt, das selbst schreibt, selbst textet oder aber wild covert. Von Dudelsack und Drehleier bis Power-Riffs ist alles dabei, was Spaß macht. Derweil immer neue und andere HardChor Produktionen. Mitwirkung bei unterschiedlichen Live- und CD-Projekten.
FabFive Produktion in Zusammenarbeit mit SchwanderGoltz aus Würzburg. Noch unter Buddy Lotion lerne ich Pit Mack kennen, mit dem ich fortan ebenfalls alles spiele, was Spaß macht und abgeht.
Erster Auftritt von Kaselowsky. Wir spielen viele verschiedene Gigs und mieten uns für eine CD-Produktion bei Werner Goos ein.
Es folgen weitere HardChor Produktionen, die Bubis, Kaselowsky-Gigs, FabFive-Konzerte, die Musiktiere, Gigs mit Pit, Cocktail-Jazz, DJ-Engagements und viel, viel spontane Musik…. bis heute!